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Lernen, spielen, Hausaufgaben machen, lesen, im Internet surfen.  Ab sofort finden Kinder und Jugendliche in Rendsburg eine Begegnungsstätte vor,  die ihr Herz höher schlagen lässt.
Die an den bisherigen außerschulischen Angeboten Beteiligten haben sich  in einem Ideenwettbewerb getreu dem Charakter der Schule für einen Namen entschieden. 
„Europaforum“ wird der neue Treff für Betreuungs- und Bildungsangebote  zugunsten von Kindern und Jugendlichen heißen.

Die Stadt Rendsburg hat als Schulträger dem „Förderverein der Schule Altstadt e.V.“ die Trägerschaft für die Ganztagsschule übertragen. 
Die Investition von 3,4 Millionen Euro einschließlich Ausstattung wurde  zu 90 Prozent vom Bund finanziert, den Rest der Kosten übernimmt die Stadt.

Nach fast 18-monatiger Bauzeit ist ein zweigeschossiges markantes, von Glas geprägtes Gebäude entstanden, das auf einer Nutzfläche von 1 100 Quadratmetern von 12 bis 17 Uhr einen Großteil der Angebote der Ganztagsschule abdeckt  und anschließend bis etwa 21 Uhr zwecks offener Jugendarbeit genutzt wird. 
„Unser Ziel ist es, im Europaforum einen lebendigen Treffpunkt für alle Kinder und Jugendlichen in der Stadt entstehen zu lassen“, wünscht sich Fritjof Wilken, Vorsitzender des Fördervereins.  
Herzstück der Ganztagsschule ist der „Marktplatz der Möglichkeiten“, eine etwa 600 Quadratmeter große Halle. „Dort können sich die Kinder und Jugendlichen nach dem Unterricht ausruhen, dort werden Schulaufgaben erledigt und um  13.30 Uhr das Mittagessen eingenommen.“ 
Die Aufzählung von Wilken ist nur ein kleiner Ausschnitt der vielfältigen  Nutzungsmöglichkeiten des Mehrzweckraumes. Versammlungen, LAN-Party, Disco-Veranstaltungen und Konferenzen für bis zu 350 Personen  sind auf dem „Marktplatz“ denkbar.

Fünf Gruppenräume zwischen 20 und 40 Quadratmetern, ein Seminarraum  über 40 Quadratmeter, ein Besprechungsraum und ein großer Lagerbereich  ermöglichen Betreuungsangebote zum Lernen und für sinnvolle Freizeitgestaltung nach sozialpädagogischen Konzepten, sagt Wilken. 

In einer professionell eingerichteten Küche wird das Mittagessen zubereitet. 
Derzeit nutzen 180 Kinder und Jugendliche verschiedener Schulen die  Offenen Ganztagsangebote. 
Im Europaforum werden zwei Erzieher und 18 Honorarkräfte tätig sein.

Grund zur Freude hat auch Kirsten Koppelmann. 
„Die vielfältigen Nutzungsmöglichkeiten für die Schule sind beeindruckend“,  sagt die Rektorin der Schule Altstadt. 
Und: „In Zukunft müssen unsere Versammlungen und Feiern nicht mehr  in der Turnhalle stattfinden. Wir können das Europaforum als Aula nutzen.“